Serrfeld 2020 - Wir Dorschners

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Serrfeld 2020

Serrfeld Lamaführung 2020

Um 1040 ließen sich 28 mittellose Kreuzritter auf dem Gebiet des heutigen Ortes Serrfeld nieder. Auf der höchsten Stelle erbauten sie eine Fliehburg. Um in Notzeiten ihr kostbares Hab und Gut in der Kirchenfestung unterzubringen, statteten sie sie mit 28 Gaden aus. Als am 10. Juni 1168 die Burg Bramberg von Kaiser Friedrich Barbarossa zerstört wurde, blieb er für eine Nacht in der Serrfelder Kirchenburg.
1340 wurde Serrfeld als „Seiherfelt“ erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsname bedeutet Sumpf- oder Riedgras. 1433 erhielt Serrfeld eine Dorfordnung – eine der ältesten in Unterfranken. Besitzer des Dorfes waren in jenen Jahren u. a. die Truchsesse von Wetzhausen, das Spital in Neustadt an der Saale und die von Herbilstadt.
1528 wurde in Serrfeld ein lutherischer Prädikant genannt. Zwar versuchten verschiedene Dorfherren in der Folgezeit die Serrfelder wieder für den Katholizismus zu gewinnen, doch sie ließen sich auch unter Druck nicht umstimmen. So hat Serrfeld heute das Kuriosum aufzuweisen, dass eine katholische Kirche in einem evangelischen Dorf steht.
Serrfeld kam 1806 an das Großherzogtum Würzburg des Erzherzogs Ferdinand von Toskana und fiel mit diesem 1814 an Bayern.
1959 wurde eine neue Schule mit Lehrerwohnhaus errichtet. Am 1. Januar 1978 wurde Serrfeld in die Gemeinde Sulzdorf an der Lederhecke eingegliedert.[1]
Dieser Text mit Autorenangaben basiert auf dem Artikel Serrfeld aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung).
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