Rhön 2017 - Wir Dorschners

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Rhön 2017

Rhön 2017

Das Schwarze Moor liegt in der Bayerischen Rhön am Dreiländereck von Hessen, Thüringen und Bayern und gehört zum 184.939 Hektar großen UNESCO-Biosphärenreservat Rhön. Das Feuchtgebiet ist mit 66,4 Hektar der größte Moorkomplex aus Niedermooren und einem weitgehend unberührten und intakten Regenmoor in der Rhön. Es ist Bestandteil des europaweiten Schutzgebietssystems Natura 2000 und eines der bedeutendsten Hochmoore in Mitteleuropa. Das Schwarze Moor liegt auf der Wasserscheide zwischen Rhein und Weser. 2007 wurde das Moor in die Liste der 100 schönsten Geotope Bayerns aufgenommen.

Das Schwarze Moor ist ein exzentrisches, kuppelförmig aufgewölbtes Regenmoor. Seine Oberflächengestalt entspricht den nordischen Kermimooren.  Von der zum oberen Rand im Norden verschobenen zentralen Hochfläche mit  einer Torfmächtigkeit von teilweise über acht Metern fällt die  Oberfläche nach allen Seiten ab. Die zentrale Hochfläche bildet eine  annähernd rechteckige  Fläche, mit einer Länge von etwa 800 Metern in nordwest-südöstlicher  Richtung und einer Breite von etwa 400 Metern. Auf den am stärksten  geneigten Flächen treten höhenlinienparallel angeordnete Flarken, das  sind langgestreckte, scharf begrenzte Schlenken, auf. Diese werden bis zu 50 Meter lang und sind zwischen einem und drei Metern tief.

Das Rote Moor ist ein Hochmoor in der Hessischen Rhön. Es liegt im Naturschutzgebiet gleichen Namens innerhalb des Biosphärenreservats Rhön und ist Bestandteil des europaweiten Schutzgebietssystems Natura 2000.[1] Das Rote Moor ist nach dem in der Bayerischen Rhön liegenden Schwarzen Moor (66,4 Hektar) mit 50 Hektar das zweitgrößte Hochmoor in der Hohen Rhön. 175 Jahre lang, von 1809 bis 1984, wurde Torf abgebaut. Der innere Bereich des Hochmoores ist, bedingt durch die lange Abtorfung,  stark geschädigt. Seine Randgebiete sind noch weitgehend ungestörte  Flächen, die besser und typischer entwickelt sind als im acht Kilometer  entfernten Schwarzen Moor. 1979 begannen umfangreiche Renaturierungsmaßnahmen.

Der Basaltsee „Steinernes Haus“ ist  ein sehr idyllisch gelegener See oberhalb von Ginolfs auf der Hochrhön.  Der Name „Steinernes Haus“ stammt wohl daher, weil die ursprünglich  südlich des Maihügels in der Langen Rhön aus dem Boden herausragenden  Basaltsäulen und das angrenzende Blockmeer die Form eines Hausdaches  hatten.
Der See ist ein lohnenswertes Ausflugs- oder Wanderziel. Er  kann umwandert werden und ist idealer Ausgangspunkt für weitere  Wanderungen wie z. B. der Hochrhönrunde -  einer ausgezeichneten Extratour des Premiumwanderweges „Der Hochrhöner“. Auch für Mountainbiker ist das „Steinerne Haus“ ein attraktives Ziel. Außerdem besteht hier Möglichkeit zum Angeln.(Tageskarten erhältlich im Infozentrum "Haus der Langen Rhön" Oberelsbach)
Zu den Basaltsäulen selbst muss man etwas ansteigen und die See-Region verlassen.
Das Baden im See ist aus Haftungsgründen leider nicht erlaubt!

Entstehung und Geschichte
Das Steinerne Haus mit seinen wabenförmigen  Basaltsäulen ist vulkanischen Ursprungs. Bei den vulkanischen  Aktivitäten im mittleren Tertiär blieb das Magma im Schlot des Vulkanes  stecken und erkaltete unter hohem Druck in der Erde zu den Basaltsäulen.  Durch ständige Erosion im Laufe von Jahr Millionen wurden die  Basaltschlote freigelegt, und letztendlich brachen die Säulen und  rutschten den Hang hinunter. So kam es zu den eindrucksvollen  Basaltmeeren.
Anfangs wurden die Basaltblöcke nur oberflächlich  von der einheimischen  Bevölkerung für den Eigenbedarf abgebaut. In den  30er Jahren begann die Basalt AG mit dem Tiefenabbau des Basalts. Die  mühevoll mit Hammer und Brechstangen gebrochenen Blöcke wurden mit einer  kleinen Bahn vom Steinernen Haus zum Maihügel transportiert. Die  ehemalige Bahntrasse ist heute noch erkennbar.
1950 wurde am Steinernen Haus das Basaltwerk  Oberelsbach gebaut. Die Basaltsäulen und das Blockwerk an der Oberfläche  waren bereits abgebaut und man musste in die Tiefe gehen. Bis zu ca. 15  Meter war das möglich, dann brach mehr und mehr Wasser ein, dass  schließlich nicht mehr beherrscht werden konnte – der heutige Basaltsee.  1969 wurden Steinbruch und Basaltwerk stillgelegt.




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