Mönchengladbach 2018 - Wir Dorschners

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Mönchengladbach 2018

Mönchengladbach 2018

Während der Deutschen Seniorenmeisterschaften (siehe Sport) besuchten wir die Stadt Mönchengladbach.

Mönchengladbach liegt etwa 16 Kilometer westlich des Rheins im Niederrheinischen Tiefland am Ostabfall der Schwalm-Nette-Platte gegen die lössbedeckte Kempen-Aldekerker-Platte und die Niersniederung. Obwohl Mönchengladbach größtenteils im Flachland liegt, sind der Süden (Stadtteil Odenkirchen) und das Stadtzentrum (um Bökelberg und Abteiberg) vergleichsweise hügelig. Diese Hügelketten beschränken sich aber auf das Innere der Stadt. Große Teile des Stadtgebietes sind von Wäldern und Parks bedeckt. Der Hardter Wald und Teile Rheindahlens im Westen gehören zum Naturpark Maas-Schwalm-Nette. Der höchste Punkt ist die mit 133 m ü. NN nach dem Zweiten Weltkrieg aus Trümmern aufgeschüttete Rheydter Höhe. Der niedrigste Punkt sind die Nierswiesen im Stadtteil Donk mit 35 m ü. NN. Die Länge der Stadtgrenze beträgt insgesamt 86 Kilometer. Die größte Nord-Süd-Ausdehnung beträgt 17; die größte West-Ost-Ausdehnung 18 Kilometer. Der Mittelpunkt des Stadtgebiets liegt im Stadtteil Pongs.

Die Fotos stammen aus Spaziergängen im Zoppenbroicher Park und Besuch von Schloss Rheydt.

Die Zoppenbroicher Mühle, direkt am Haus Zoppenbroich gelegen, war eine unterschlächtige Korn- und Ölmühle, die im Jahre 1490 erstmalige Erwähnung fand. Die Besitzerin von Schloss Myllendonk ließ ihren Untertan Gerhard in gen Nover in den Turm werfen, weil er auf der Zoppenbroicher Mühle hatte mahlen lassen und damit gegen den Mühlenzwang der Schlossmühle Myllendonk verstoßen hatte. Im Laufe der Jahre wurden mehrere Besitzerwechsel registriert. 1763 kaufte der Kölner Kurfürst die Herrschaft Zoppenbroich. Im Rahmen der Säkularisation wurde die Mühle in Privathand verkauft.

Im Jahre 1807 erwarben Dietrich und Johann Lenssen die Mühle und errichteten die größte Baumwollspinnerei der Gegend. Sie kauften ebenfalls die Broichmühle. Nachdem die Zoppenbroicher Mühle 1823 abbrannte, wurde die Fabrikation zur Broichmühle verlegt.

Die Zoppenbroicher Mühle wurde wieder aufgebaut und war 1827 zusammen mit dem Schloss im Besitz der Familie Bresges, die ebenfalls eine Textilfabrikation einrichteten. Anstelle des Wasserrades wurde ab 1882 zum Antrieb eine Turbine eingesetzt. Die Fabrik arbeitete bis 1977. Das Gelände wurde in einen Park, dem Bresgespark umgestaltet.

Die Mühle wurde bereits 1879 aus Platzgründen zur benachbarten Gaststätte Kamphausen verlegt. Der Pächter war zugleich Gastwirt und Müller. 1902 wurde der Mühlenbetrieb eingestellt.

Das Schloss Rheydt ist eine Renaissance-Wasserschlossanlage am Niederrhein und ein bedeutendes Baudenkmal Mönchengladbachs im gleichnamigen Stadtteil. Otto von Bylandt ließ das Schloss zwischen 1558 und 1591 durch den Baumeister Maximilian von Pasqualini errichten. Das Schloss befindet sich im Besitz der Stadt Mönchengladbach und beherbergt ein Museum.
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